In seiner letzten Sitzung seiner Amtszeit zog der scheidende JGR eine Bilanz seiner wichtigsten Anliegen. Durch professionell vorgetragene Präsentationen zeigten die Jugendlichen ihre Positionen auf. Diese betreffen vor allem mögliche ungestörte Treffpunkte, bevorzugt in Plattenhardt und Bernhausen. Konkret ging es um den Kinderspielplatz hinter dem Technischen Rathaus. Dort besteht der Konflikt zwischen berechtigten Kindern und den abends geduldeten Jugendlichen. Hier schlug die Verwaltung vor, einen als „Kühler Ort“ abgegrenzten Bereich auch für die Jugendlichen auszuweisen. In einer KI-generierten Montage wurde eine kreative Umgestaltung eines Containers demonstriert, der durch PV mit Strom für Beleuchtung und WLAN versorgt wird und zudem durch teils verglaste Wände hell und ansprechend gestaltet ist.
Ein Dauerbrenner ist das Thema ÖPNV. Nach wie vor gebe es dokumentierte Busausfälle und Verspätungen besonders im Schülerverkehr, die nicht einmal in der VVS-App angezeigt würden. Wünschenswert wäre auch eine direkte Busverbindung zwischen Sielmingen und Bonlanden.
Das Herzensprojekt „Mentale Gesundheit“ wurde mit einem Pilotprojekt an der Jahnschule begonnen, das von einer Klassenlehrerin und einer Schulsozialarbeiterin begleitet wurde. Unterstützung fanden sie auch durch die Schulleiterkonferenz und die psychologische Beratungsstelle. Weiter geplant ist ein Mental Health Day zu Stressmanagement und Resilienz. Mit diesem Thema darf sich nun der neue JGR beschäftigen, der im Dezember 2026 gewählt wird. Dazu ist neuerdings auch eine Online-Bewerbung bei der Stadt möglich. Außerdem sind wieder zwei Schuldurchgänge zur Vorstellung der Kandidat*innen geplant.