Seit 2022 erstellt Filderstadt gemeinsam mit Leinfelden-Echterdingen einen qualifizierten Mietspiegel, der nach zwei Jahren fortgeschrieben und nach vier Jahren neu erstellt werden muss. Die Auswertung des aktuellen qualifizierten Mietspiegels durch das ALP Institut für Wohnen und Stadtentwicklung GmbH aus Hamburg ergab, dass die Mieten im Vergleich zur Fortschreibung des Mietspiegels im Jahr 2024 um 7,1 Prozent gestiegen sind. Im Durchschnitt beträgt die Nettokaltmiete in Filderstadt 10,88 Euro/m2.
Mit dem jetzt durch den Gemeinderat beschlossenen Mietspiegel darf die Miete zu Beginn eines Mietverhältnisses die ortsübliche Vergleichsmiete um maximal 10 Prozent übersteigen. Obwohl der qualifizierte Mietspiegel eine gewisse Transparenz auf dem Wohnungsmarkt schafft, ist er kein Instrument, das zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt und zur Förderung bezahlbaren Wohnraums führt. Diese Themen konsequent anzugehen, ist eine zentrale Forderung unserer Fraktion. Grundlage dafür bietet eigentlich das vom Gemeinderat beschlossene „Handlungsprogramm Wohnen“, das eigentlich nur noch auf seine Umsetzung wartet.