In der gemeinsamen Sitzung mit dem Verwaltungsausschuss am 24. November nutzte der Jugendgemeinderat die Gelegenheit, das wichtige Thema Mental Health auf die Tagesordnung zu setzen.
Die Jugendgemeinderätinnen berichteten eindrücklich, welchen Herausforderungen sie sich im Alltag stellen müssen und warum ihnen die Beschäftigung mit psychischer Gesundheit so am Herzen liegt. Viele Jugendliche sehen sich steigenden psychischen Belastungen ausgesetzt, die zunehmend zu Stress führen. Spätestens seit der Corona-Pandemie, in der junge Menschen eine wichtige Zeit ihrer Entwicklung mit großen Einschränkungen erleben mussten, ist auch Einsamkeit ein Problem. Die Häufigkeit von psychischen Erkrankungen nimmt stetig zu, während das Hilfsangebot leider nicht im gleichen Maße wächst.
Die Initiative des JGR zu Mental Health Days an Schulen in Zusammenarbeit mit Schulleitungen und Schulsozialarbeit, die zielgruppengerecht für das Thema sensibilisieren und es enttabuisieren sollen, findet unsere Fraktion großartig. Das Bewusstsein für psychische Gesundheit und die Bekanntheit von Hilfsangeboten für Betroffene können dadurch gestärkt werden.
Die Beschäftigung mit der Thematik hat auch nochmals sehr deutlich gemacht, wie wichtig niedrigschwellige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und Teilhabe, sowie Angebote der Jugendarbeit und Schulsozialarbeit sind. Hier ist die Politik gefordert, diese für unsere Filderstädter Jugendlichen aufrecht zu erhalten und nach Kräften auszubauen.